Biografie

Ralf Bauer, deutscher Schauspieler, geb. am 12. September 1966 in Karlsruhe, besuchte von 1988 bis 1990 die Stage School of Dance und Drama in Hamburg, anschließend studierte er bei Eric Morris in Los Angeles. Von 1991 bis 1993 moderierte er die Kindersendung „Disney Club“(165 Folgen), bevor ihm mit der ARD-Surfer-Serie „Gegen den Wind“ der Durchbruch vor einem Millionen-Publikum gelang. Danach suchte er nach neuen Herausforderungen – und zwar sehr erfolgreich. In Kinofilmen wie „Workaholic“(1996), „Helden und andere Feiglinge“(1998), „666 – Traue keinem, mit dem du schläfst!“(2002) oder zuletzt Oskar Roehlers „Jud Süss“(2009) wirkte er ebenso mit wie in internationalen Ko-Produktionen, z.B. „Tristan und Isolde“(1998, ital./franz./dt.), „Zwei Frauen, ein Mann und ein Baby“(1999, dt./österr.) oder „Painkiller Jane“(2005 und 2007, amerik./kanad.). Bei seinen zahlreichen TV-Engagements stechen zwei Gaststar-Aufritte im „Tatort“(„Bomben für Ehrlicher“, 1995 und „Bittere Mandeln“, 2000) hervor, dazu die Movies „Küsse niemals einen Chef“ (1996), „Drei Tage Angst“(1998), „Die Wüstenrose“(Zweiteiler, 1999), „Auf den Spuren der Vergangenheit“(2004), „Himmlischer Besuch für Lisa“(2008) und „Claudia – Das Mädchen von Kasse 1“(2009) sowie die Serie „Fünf Sterne“(ab 2005).

Auf der Bühne machte Ralf Bauer u.a. im „Urfaust“ (1999 und 2001), „Romeo & Julia“(2002) und als Marc Anton in „Julius Cäsar“(2004) auf sich aufmerksam. Er hält regelmäßig Lesungen und geht mit seinem musikalischen Partner Pat Fritz auf Tournee („Bauer in love“). Er hat diverse CDs und DVDs veröffentlicht, u.a. zum Thema „Yoga“, im Herbst 2009 sind „Mein Entspannungsprogramm“ und das Hörbuch „Licht“ nach dem Erfolgsroman von Christoph Meckel erschienen.

Neben seinen schauspielerischen Tätigkeiten unterstützt Ralf Bauer u.a. den Freiheitskampf der Tibeter auf der ganzen Welt (im Sommer 2009 moderierte er ein Treffen von 25 000 Menschen mit dem Dalai Lama am Brandenburger Tor in Berlin) und engagiert sich für „Unicef“.