Yoga

Auf den Spuren der Philosophie des tibetischen Yogas

Das Thema liegt mir sehr am Herzen. Beim Orakel von Delphi heißt es: „Schau‘ in dich selbst hinein – erkenne dich selbst.“ – eine Übung, die uns auf Grund der täglichen Anforderungen und dem damit verbundenen immens hohen Zeitaufwand mehr und mehr verloren geht – die aber wichtig ist, um größere Klarheit über das Selbst zu erlangen: Was will ich eigentlich wo will ich hin, wie geht es mir, was kann ich für mich und/oder für die anderen Menschen Gutes tun, was sind meine Träume, wie könnte ich sie verwirklichen …

All das sind Fragen, die vielleicht jeden von uns schon einmal mehr oder weniger stark beschäftigt haben. Ich glaube, dass viele Antworten in uns selber liegen. Durch die Übungen des Yoga und der damit verbundenen Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und der Atmung setzt man sich unweigerlich mit sich selbst auseinander. Für mich ist Yoga ein Weg, meinen Körper beweglich zu halten, mein Bewusstsein zu schärfen und mir meiner selbst klarer zu werden. Ganz im Sinne meiner tibetischen Freundin Tseten, die vor einigen Jahren zu mir sagte: „Meditation sollte dazu beitragen, dass ich, egal in welche Situation ich gerate, niemals aus dem Gleichgewicht komme.“ Um zu diesem Punkt zu gelangen, kann einem die
Praxis des Yoga bestimmt auch helfen. Mir hat es aber noch anderweitig geholfen: In Stresssituationen bekam ich früher Probleme im unteren Lendenwirbelbereich. Seitdem ich täglich den Sonnengruß ausübe, bleibe ich mittlerweile davon verschont. Aber wie bei vielen anderen Dingen ist auch beim Yoga die Regelmäßigkeit ein wichtiger Partner. Lassen Sie sich Zeit: das Nirwana ist nicht auf dem Highway zu erreichen!!!
Noch ein Tipp zum Schluss: hören Sie auf Ihren Körper – Yoga sollte Ihnen helfen, nicht schaden!
Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spass beim üben, ob nun beim traditionellen Yoga oder beim tibtischen Yoga Lu Jong-
Ihr Ralf Bauer

Weitere Informationen www.ralfbauer-yoga.de